5. Spieltag: Schmädderlinge vs Racoons (19.04.2010)

Sätze: 2:3

Punkte: 25:21, 25:22, 22:25, 24:26, 5:15 (Vic - Dennis - Paul - Christian - Enrico - Marcus)

Nach 3 Niederlagen in Folge wollten wir endlich wieder ein Sieg feiern, um somit in der Tabelle Anschluss zu finden und neue Motivation für die Rückrunde aufzubauen.

Doch schon im Training davor, als bekannt wurde, dass wir wieder nur mit 6Spieler antreten können, wurde allen klar, dies wird ein schweres und konditionelles anspruchsvolles Spiel.

Unser Ziel war es Spaß am Volleyballspielen zu haben und setzten dies auch mit dem nötigen Einsatz im 1.Satz um. Nicht wie gewohnt erspielten sich die Schmädderlinge schnell eine klare Führung, die wir bis zum Ende verteidigen konnten. Allerdings profitierten wir dabei auch von der großen Unsicherheit im gegnerischen Spiel, die zu keinerzeit zum druckvollem Angriff führte. Somit konnten wir trotz Annahmeschwäche den 1.Satz gewinnen. Klar wurde jedoch auch, dass beide Mittelangreifer in Urlaub gehen konnten, da dieses Potenzial nicht ausgeschöpft wurde.

Wir gingen mit guter Laune in die Pause, da wir endlich, seit dem Sieg gegen Seehausen, einen Satz gewinnen konnten. Alle waren sich aber bewusst, dass eine Steigerung folgen musste, da sich die Racoons auch finden können und dann ihre Angriffstärke ausspielen könnten. Im 2.Satz wurde der Gegner stärker, jedoch immer noch mit großen Annahmefehlern und Unsicherheiten im Zuspiel. Dies nutzen wir wieder aus und konnten unseren 2.Satzgewinn erobern. Dabei konnten wir die Annahme verbessern und somit etwas öfters über die Mitte angreifen. Dies wurde auch dringend notwendig, da sich der Gegner schon mit einem starken Doppelblock auf unseren Außenangreifer einstellte. Gut zu sehen war es dann, dass der Gegner wieder wackelte, als wir öfters über die Mitte angriffen. Dies muss in unserem Spiel öfters realisiert werden, um es nicht so berechenbar zu gestalten. Noch nie wurde allen Spielern dieser Unterschied so deutlich wie gegen die Racoons.

Nun brauchten wir nur noch 1Satzgewinn zum Spielsieg. Nichts Leichteres als das, nach den ersten beiden überlegenen Sätzen, hätte man sich sagen können. Nur machte sich „jetzt schon“ bemerkbar, dass wir nur 6Spieler hatten und keinen Frischen bringen konnten. Die Kräfte, nach den 2langen Sätzen und dem großen Spieleinsatz, ließen nach. Daher war unser Ziel, den Sack schnell zu zumachen, um nicht weitere Sätze spielen zu müssen. Jedoch kamen wir erstmalig wieder in unsere alten Gewohnheiten und lagen in Rückstand. Nach einer guten Aufholjagd konnten wir etwa bei Punkt 12 ausgleichen. Problem in diesem Satz war, dass unsere Annahme zwar diesmal sehr stark wurde, aber leider unsere beiden Zuspieler nun eine schlechte Phase hatten. Dies war doppelt schade, da sich unsere Angreifer gut eingeschossen hatten und die Annahme endlich wie erwünscht auf die 2 kam. Somit konnte, wie in den letzten Spielen, nicht der nötige Druck aufgebaut werden und stattdessen bauten wir, mit „Rüberpritschen auf direkt unsere Gegenspieler die selbigen auf. Noch dazu kam, dass Bälle nun vermehrt in den Blockschatten fielen und die allgemeine Reaktionsfähigkeit schwand. Beim Stand von 18:14 für uns, sah es wieder erfreulich aus. Jedoch konnten wir den Satz, auch durch einige unglückliche Punktverluste, nicht gewinnen.

Den 4.Satz kann man abkürzen, da er ähnlich dem 3.Satz verlief. Jedoch wurde der Angriff noch weniger druckvoll ausgeführt und die eigentlich gewohnt guten Zuspiele ließen echt zu wünschen übrig. Da half auch kein Kampfgeist mehr, den wir in allen 4Sätzen hatten und wir uns dadurch ein schönes Spiel bescherten. Auch unsere 2Neulinge und Rene berichteten nach dem Spiel von einem sehr sehenswerten Spiel.

Nun ging es in den sehr geliebten Tie-Break. Den wollten wir eigentlich vermeiden, da wir stark an Energie einbußen mussten. Nun stellte sich ein Phänomen ein, mit welchem keiner rechnen konnte. Alle hatten bis zum Ende des 4.Satzes Spaß am Spiel, welches ja im Vordergrund stehen sollte. Also warum wird nun im entscheidenden Satz die Teammoral auf Null gesetzt, der Kampfgeist völlig zurückgefahren und neue Entscheidungen über Spielsysteme getroffen. Da sollten sich alle (da nehme ich mich nicht raus) mal an die Nase greifen und fragen, warum wir eigentlich ein Punktspiel betreiben und die Kraft mobilisieren. Wir führen 2:0 und geben dieses Spiel ohne Siegeswillen im 5.Satz ab. Warum bemühen wir uns dann eigentlich die 4Sätze davor? Da werden Entscheidungen über Spielsysteme ohne Kenntnis der Mitspieler getroffen und sogar noch verbale Angriffe gegen eigene Mitspieler, die im Hinblick auf das Teamspiel, moralisch sehr zu überdenken sind.

Ich meine, wenn die Zuspieler schon nicht den besten Tag erwischt haben, was jeder von uns auch akzeptieren kann, da jeder Fehler macht, dann sollte nicht genau im letzten Satz das System so geändert werden, dass das Zuspiel noch schwieriger wird. Es hätte einfach wie gewohnt, mit guter Annahme, Zuspiel, sicherem Angriff und großem Einsatz der 5.Satz angegangen werden sollen.

Schließlich lagen wir nach großem unsicherem Start 6:0 in Rückstand und konnten dies auch mit zwischenzeitlichem Umstellen ins alte System nicht mehr umdrehen, da wir nie zu dem anfangs sicheren Spiel zurück fanden.

Wir verlieren somit eigentlich sehr unnötig mit 2:3 und müssen uns in allen Bereichen für die Rückrunde verbessern.

Dabei eigene Vorschläge für das Training, um für die Rückrunde wieder gute Spiele abliefern zu können und somit den Abstieg vielleicht doch noch zu verhindern.

Große Priorität sollte auf die Annahme und das Zuspiel über Außen und Mitte gelegt werden. Weiterhin sollte die Reaktionsfähigkeit für das Erreichen der Bälle im Blockschatten verbessert werden. Aufschlagfehler waren diesmal eher selten (mit ein paar Ausnahmen) zu beobachten, wobei diese auch schwer zu trainieren sind. Weiterhin sollte auch wieder mehr das „technische Auge“ trainiert werden, um nützlichen taktische Änderungen im eigenen Spiel zu treffen. Beispielsweise das Ausgucken von Lücken im gegnerischen Raum oder Umgehen des gegnerischen Blocks durch Verlagerung des eigenen Angriffes.

Zusammenfassend kann man trotzdem sagen, dass die Schmädderlinge einen guten Tag erwischt haben und dieses Spiel sehr viel Spaß machte. Die lustigen Sprüche und Scherze in den Pausen waren auch nicht immer unsere große Stärke, die aber diesmal zu unserem Spielwitz beitrugen. Weiterhin sollte ein Dank an Dennis ausgesprochen werden, der trotz Trainingsrückstand ein großartiges Spiel absolvierte. Auch ein großes Dankeschön von den Schmädderlingen gibt es an die Schiedrichterhelfer Antje, Maxi und Rene, die aufgrund des zeitlich langen Punktspiels, kein Training mehr spielen konnten und nicht verärgert waren. (Enno)

4. Spieltag: Lausbuben II vs Schmädderlinge (15.03.2010)

Sätze: 3:0

Punkte: 25:18, 25:17, 25:19 (Vic - Tobias - Carsten - Dennis - Paul - Christian)

Nach einer einschneidenden Niederlage am vorangegangenen Spieltag beschlossen wir das Läufersystem aufgrund der engen Personaldecke vorerst auf Eis zu legen. Unsere Konzentration lag nun ganz und gar auf einem sicheren und konstanten Spielaufbau über Position III. Gegner dieses Spiels war die sehr breit aufgestellte Mannschaft der Lausbuben, die seit geraumer Zeit mit 2 Mannschaften in der Hobbyliga antreten kann - ein Luxus den sich nicht jede Mannschaft leisten kann...

Trotz zwei fehlender Spieler und somit keiner Wechselmöglichkeit begannen wir motiviert und es zeigte sich früh, dass die Umstellung im System mehr Ruhe und Konzentration in den eigenen Spielaufbau bringen konnte. Die Niedergeschlagenheit vom 3. Spieltag konnte abgeschaltet werden und es herrschte Einsatz und vor allem gemeinsamer Willen auf dem Spielfeld.

Die Abläufe in den Angriffsreihen waren jedoch zu unsicher und somit entweder zu einfach für den Gegner zu erreichen oder mit einer zu hohen direkten Fehlerquote unsererseits. So konnte der Gegner im Spielverlauf zusehends an Abstand gewinnen. Die Lausbuben verstanden es zudem sehr gut den Block durch diagonal oder longline geschlagene Bälle auszuspielen. Verbunden mit einer hohen Ballsicherheit in der Annahme und dem Zuspiel brachten sie einfach mehr Druck auf das Spielfeld und konnten so die Sätze eins und zwei für sich gewinnen. Im dritten Satz hatten wir mit Sicherheit zwei bis drei Chancen in Punkteführung zu gehen, da der Gegner durch einige Serien verunsichert war. Schlussendlich fehlen uns aber immer wieder eigentlich einfache druckvolle oder sicher gelegte Angriffe um Punkte auf unserem Konto zu sammeln. Symptomatisch für diesen Umstand ist die komplette zweifache Rotation der Mannschaft im ersten Satz. So konnten also lediglich 6 der 18 Punkte durch direkte Punktfolgen erzielt werden und das ist einfach zu wenig.

Zusammenfassend lassen sich für alle drei Sätze folgende Worte formulieren: Immer wieder bringen uns kleinere Fehlerserien in Annahme und Angriff in einen zeitigen Punkterückstand. Diesem rennen wir seit nun mehr fast 6 Sätzen hinterher und sind dabei nicht in der Lage ihn durch unser eigenen Aufbäumen wieder zu drehen.
Es lässt sich für folgende Spieltage hoffen, dass alle gemeldeten Mannschaftsmitglieder antreten, denn wenn man mit stetig 5 oder 6 Mann/Frau von Spiel zu Spiel hechelt, dann sollte der Spielbetrieb für die Hobbyliga von allen Beteiligten noch einmal überdacht werden... (Paul)

3. Spieltag: Schmädderlinge vs Einheit Borna (03.03.2010)

Sätze: 0:3

Punkte: 19:25, 18:25, 18:25 (Vic - Tobias - Carsten - Markus S. - Dennis - Paul) (Schiedsrichter: Christian, Punkterichter: René - nochmals vielen Dank)

Den ersten Satz begannen wir motiviert und engagiert. Nach dem letzten Training waren wir gut eingestellt und frohen Mutes. Bis zur Hälfte des ersten Satzes konnten wir uns langsam festigen und unser eigenes Spiel spielen. Dann bekamen die Bornaer Gegner einen Lauf und zogen davon.

Die zwei weiteren Sätze verliefen ähnlich, zu keinem Zeitpunkt waren wir in der Lage, eigenen Druck aufzubauen, der sich dauerhaft in Punktezuwachs hätte wiedergespiegelt können. Bezeichnet für den Spielverlauf war, dass unsere Mannschaft zu keiner Zeit in Führung ging.
Die typischen Probleme in der Annahme und große Schwierigkeiten in der Laufarbeit hinderten uns daran, mitzuhalten. Selbst eher einfache „Danke-Bälle“ konnten wir nicht verwerten. Die Gegner bauten ihr Spiel sicher und druckvoll auf und waren stets zur Stelle. Bei uns ließ im Laufe des Spiels der Einsatzwille stark nach und im dritten Satz war die Mannschaft wie vor Entsetzen vor der eigenen Leistung gelähmt.

Auch eine lautstarke Standpauke von Christian in der letzten Auszeit konnte uns dabei nicht mehr wach rütteln - leider (Anmerkung von Paul).

Druckvolle Aktionen konnten nur teilweise aufgebaut und erfolgreich abgeschlossen werden. Zu viele Fehler in den Angriffen und bei den Aufgaben bauten den Vorsprung der Bornaer stets aus und beendeten die eine oder andere gute Serie von uns.

Nur zu selten konnten wir unser Potential zeigen, und den Gegner mit eigener Sicherheit und Spielvermögen unter Druck setzen.  Unser Spiel war zu statisch, seltene schnelle Aktionen waren da noch die erfolgreichsten Punkte.

Weiterhin hätte man die eigenen Auszeiten taktisch besser nutzen sollen, um so den Gegner aus dem Lauf zu bringen. (Chris)

Deutlich wurde zudem, dass wir aufgrund der dünnen Personaldecke keine "frischen Wind" von der Bank bringen konnten und Christian durch seine Schiedsrichtertätigkeit auch nicht jederzeit verbal ins Spielgeschehen eingreifen konnte. Ein kritisches Auge außerhalb des Feldes hilft dann vielleicht doch in der ein oder anderen Situation (Anmerkung von Paul).

2. Spieltag: Schmädderlinge vs Seehausen (03.02.2010)

Sätze: 3:1

Punkte: 25:20, 25:23, 22:25, 26:24 (Vic - Christian - Tobias - Carsten - Markus P. - Enrico - Dennis - Falk - Paul)

Am 03.02.2010 traten wir hoch motiviert in eigener Halle an.

Mit Christian, Carsten, Tobias, Paul, Dennis und Enrico ging es los.

Wir kamen gut ins Spiel und machten wenig Fehler. Wir konnten uns nicht wirklich absetzen, aber wir gewannen verdient mit 25:20 Punkten. Den zweiten Satz begannen wir unverändert. Durch die üblichen Fehler in der Annahme und den Aufschlägen gewannen wir glücklich aber nicht unverdient den zweiten Satz mit 25:23 Punkten.

Im dritten Satz wechselten wir Carsten, Tobias und Christian aus und Vic, Marcus und Falk kamen ins Spiel. Wie zu erwarten war dauerte es eine Weile bis man sich fand und der Gegner nutzte den Moment und konnte, trotz gut Leistung von uns, den dritten Satz für sich entscheiden. Im vierten Satz ging es sehr eng zu beide Mannschaften spielten solide und erlaubten sich wenig Fehler. Beim Stand von 22:24 gegen uns wurde noch mal Gewechselt. Für Falk kam Tobias. Durch einen Block von Tobias, einen Starken Angriff von Enrico und drei starken Aufschlägen von Dennis drehten wir das tatsächlich noch und gewannen mit 26:24 Punkten.

Nach der Bitteren Niederlage am 1. Spieltag war das eine gute Leistung der gesamten Mannschaft und alle haben sich ein Lob verdient.

Leider ist im Moment klar das zwei weitere Abgänge anstehen. Mit Dennis und Markus fallen zwei Mittelblocker weg die nicht nachbesetzt werden können. Am 3.3. spielen sie ihr Abschiedsspiel. (Tobias)

1. Spieltag: Sankt Georg vs Schmädderlinge (19.01.2010)

Sätze: 3:0

Punkte: 25:15, 25:21, 25:23 (Vic - Christian - Tobias - Markus P. - Enrico)

Ein Rabenschwarzer Tag für die Schmädderlinge. St. Georg der erhoffte leichte Gegner der uns Motivation für die Saison bringen sollte. Doch wir sind nur zu fünft. Entsetzen macht sich breit. Zwei Leute krank, einer Urlaub, einer Unentschuldigt und schon stehen wir nur zu fünft da. Kein Spielsystem ist spielbar und schnell wird klar das hier nix zu holen ist. Wir spielen zwar mit und machen auch den ein oder anderen Punkt waren aber zu keinem Zeitpunkt in der Lage auf diese Situation zu reagieren. St. Georg nutzte das voll aus und spielte routiniert in die sich auftuenden Lücken. Hinzu kam das der Schiedsrichter wohl seine Brille vergaß und doch extrem gegen uns pfiff. Selbst klare Bälle die von seinen eigenen Leuten als gut gegeben wurden, wurden zu unser Lasten oder Nullball gewertet. Wir verloren sang und Klanglos mit 3:0 Sätzen. Ich hoffe das wir im Rückspiel zu sechst sind und wir den Spieß umdrehen können um zu zeigen wer die Schmädderlinge wirklich sind.

Lob an die, die sich motivieren konnten am Tag danach zu trainieren. (Tobias)